Wärmepumpen - Erdwärme

Beschreibung des Funktionsprinzips

Die Natur stellt zahlreiche unerschöpfliche, weil ständig über natürliche unbegrenzt verfügbare Quellen erneuerbare Energiereserven zur Verfügung, zu denen vor allem die Sonne, das Wasser und die Erde zählen. Diese Energiequellen sind nicht nur unerschöpflich - ihre kontinuierliche Erneuerung ist Teil eines natürlichen Prozesses, der keinerlei Auswirkungen auf die Umwelt hat. Sie bieten daher eine Möglichkeit, natürliche, umweltfreundliche und kostenlose Energie zu nutzen. Die Erde speichert die von der Sonnenstrahlung abgegebene Energie in Form von Wärmeeinheiten. Das Prinzip der Erdwärmepumpe beruht auf ihrer Fähigkeit, dem Boden die darin enthaltene Wärmeenergie zu entziehen und zur weiteren Nutzung umzuformen: Über ein Hydrauliknetz (Fußbodenheizung, Heizkörper, Gebläsekonvektoren...) wird die Wärme an den Wohnraum abgegeben. In Abhängigkeit von der verfügbaren Kollektorenfläche kommen zwei Techniken zum Einsatz: Erdwärmekollektoren (flache Verlegung) Bei dieser Technik handelt es sich um die kostengünstigste und einfachste und folglich interessanteste Alternative. Die Kollektorenfläche wird von der Art des Bodens, den klimatischen Bedingungen und dem Energiebedarf des Hauses bestimmt. Mit dieser Technik können dem Boden bis zu 40 Watt pro m² entzogen werden. Erdwärmesensoren (Bohrung) Diese Technik kommt zum Einsatz, wenn das Grundstück zu klein ist oder der Boden nur schwer abgetragen werden kann. Erdwärmesonden können bis zu 100 m tief gesetzt werden. Es können mehrere Sonden nebeneinander liegen. Mit dieser Technik können dem Boden bis zu 60 Watt pro Meter entzogen werden. Aber auch... Auch dem Grundwasser kann Energie entzogen werden. Das Grundwasser hat unter allen Wetterbedingungen stets die gleiche Temperatur, wodurch ein hoher COP-Wert gewährleistet wird. Integrationsbeispiel unserer Lösungen für Erdwärmesysteme im Haus anzeigen. Siehe Modellreihen

3D-Animation Erdwärme

Hauptabbildung: Airpac stellt Ihnen SIRIUS, seine Lösung für Erdwärmepumpen, in realen Einsatzbeispielen vor. 1.Erdwärmekollektoren (flache Verlegung): Die Wärme wird dem Boden über eine geschlossene Kollektorenschleife direkt entzogen. Diese Lösung erfordert eine Bodenfläche, die mindestens doppelt so groß ist wie die Heizfläche. Die horizontal verlegten Kollektoren werden in ca. 80 bis 120 cm Tiefe verlegt. Sie enthalten einen Wärmeträger und entziehen dem Boden Wärme. Die Kollektoren werden an die Erdwärmepumpe angeschlossen, die diese Wärme über eine Fußbodenheizung, Gebläsekonvektoren oder Niedertemperaturheizkörper an die Innenräume des Hauses abgibt. Erdwärmesensoren (Bohrung): Hier wird dem Boden die Wärme über eine geschlossene Erdsensorenschleife oder durch Anbohren des Grundwassers entzogen. Diese „vertikale“ Technologie setzt eine oder mehrere Tiefbohrungen voraus, erfordert jedoch kein großes Grundstück. Die vertikalen Erdwärmesensoren werden in einer oder mehreren Bohrungen 60 bis 100 Meter tief verlegt. Sie enthalten einen Wärmeträger und entziehen dem Boden Wärme. Die Erdsonden werden an die Erdwärmepumpe angeschlossen, die diese Wärme über eine Fußbodenheizung, Gebläsekonvektoren oder Niedertemperaturheizkörper an die Innenräume des Hauses abgibt. 2.Die im Haus aufgestellte Sole/Wasser-Wärmepumpe ist mit einem Wärmetauscher ausgerüstet, der die über das unterirdische Netz gesammelte Wärme aufnimmt. Der Kompressor der Wärmepumpe (WP) vervielfacht die gesammelte Energie und bietet Leistungskoeffizienten (COP-Werte) über 4. Dieses Gerät versorgt über die Leitungen der Fußbodenheizung oder den Heizkreis der Heizkörper die Heizgeräte im ganzen Haus. Die einzelnen Komponenten finden problemlos den richtigen Platz in Ihrem Haus. 3.Die Fußbodenheizung sorgt dafür, dass das Heizsystem unsichtbar bleibt und ermöglicht beträchtliche Platzeinsparungen. Eine Fußbodenheizung liefert optimalen Wärmekomfort, da sich die Wärme gleichmäßig im Raum verteilt. Durch die Möglichkeit, die Temperatur ohne Komforteinbußen um 2 bis 3 Grad abzusenken, lassen sich durch dieses System erhebliche Einsparungen mit Ihrem Heizsystem erzielen. Da eine Fußbodenheizung keinen Konvektionsstrom erzeugt (und durch die fehlende Luftbewegung auch kein Staub verwirbelt wird) ist sie gesünder. Ein Gefühl schwerer Beine tritt bei modernen perfekt regulierten Niedertemperatursystemen nicht auf. Erfrischende Fußbodenkühlung Einer der wichtigsten Vorteile der Fußbodenkühlung besteht darin, dass das System unsichtbar bleibt. Weiterer Vorteil: Beträchtlicher Wohnraumgewinn. Eine Fußbodenkühlung liefert optimalen Klimakomfort, da sich die Kühlung gleichmäßig auf den gesamten Raum auswirkt. 4.Die Luftwärmepumpe kann an ein vorhandenes Heiznetz mit Niedertemperaturheizkörpern angeschlossen werden. Eine ideale Lösung, insbesondere bei einer Teilrenovierung des Wohnhauses, bivalentem Betrieb oder einer Erneuerung (Austausch) des Heizkessels. Die richtige Auslegung der Heizgeräte ist die grundlegende Voraussetzung für optimalen Komfort. 5.Gebläsekonvektoren, die ebenfalls für Installationen mit einem Luftwärmesystem geeignet sind, sind bei umschaltbaren Installationen mit einem Ventilator ausgerüstet, in dem (zur Beheizung) Warmwasser bzw. (zur Abkühlung) Kaltwasser zirkuliert. Die Ventilatorbelüftung des Wärmetauschers erhöht die Heiz- bzw. Kühlleistung erheblich. Die leise Technologie des Gebläsekonvektors vereint Komfort und Leistung. Integrierte Filter beseitigen Staub und Pollen.

Anwendungen

Einsatz bei der Renovierung Erdwärmepumpen können im Rahmen von Renovierungsarbeiten den alten Heizkessel ersetzen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die Heizgeräte mit der von der Wärmepumpe erzeugten Wassertemperatur betrieben werden können. Geeignete Voraussetzungen für eine Absenkung der für das Heizwasser erforderlichen Temperatur können bei der Renovierung gegebenenfalls durch eine effizientere Wärmedämmung des Wohnhauses geschaffen werden. Einsatz im Neubau Eine Erdwärmepumpe zur Niedertemperaturbeheizung in Kombination mit einer Niedertemperatur-Fußbodenheizung und/oder Gebläsekonvektoren schafft optimale Bedingungen für eine angenehme und sehr leistungsfähige Heizung in Neubauten. Integrationsbeispiel unserer Lösungen für Erdwärmesysteme im Haus anzeigen. Siehe Modellreihen

Vorteile

- Anpassbar an Gebäude jeglicher Art (Neubau und Renovierung) in allen geografischen Zonen - Mit Ihrem vorhandenen Heizsystem kompatibel (bivalenter Betrieb oder Austausch des Heizkessels) - Umschaltbar von Heizung im Winter auf Abkühlung im Sommer - Hohe Leistungswerte über das ganze Jahr hinweg: Die Wärmekollektoren der Erdwärmepumpen liegen unter der Erde und sind daher gegenüber Schwankungen der Außentemperatur unempfindlich. - Leiser Betrieb: Erdwärmepumpen werden in einem frostgeschützten Raum installiert und laufen leise. - Kein Element ist von außen sichtbar - Keine Emissionen, keine Lagerung von Brennstoffen: Die Energie wird dem Boden entzogen, es ist kein Brennstoff erforderlich. - Hohe steuerliche Abzugsfähigkeit - Einsparung der Heizkosten in Höhe von bis zu 75% (je nach vorhandenem Gebäude, Qualität der Wärmedämmung und vorhandenem Heizsystem) - Kurzfristige Kapitalrendite (zwischen 5 und 7 Jahren) Integrationsbeispiel unserer Lösungen für Erdwärmesysteme im Haus anzeigen. Siehe Modellreihen



Airpac - Qu’est-ce que la Géothermie ? Les pompes à chaleur - Géothermie

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